Kieferorthopädie für Kinder & Jugendliche

Üblicherweise beginnt die kieferorthopädische Behandlung zirka im neunten Lebensjahr. In dieser Phase bleibt für die Kieferorthopädie noch genügend Zeit, um sich anbahnende Fehlstellungen im Mund- und Kiefersystem positiv zu beeinflussen.

Die Behandlung zu einem späteren Zeitpunkt zu beginnen, ist zwar möglich, sie gestaltet sich aber unter Umständen schon aufwändiger. Vereinfacht gesagt gilt: Je früher wir einen Blick auf das Gebiss Ihres Kind werfen können, umso besser ist es in der Regel.

Die kieferorthopädische Hauptbehandlung erstreckt sich – auch wenn hier Ausnahmen die Regel bestätigen – etwa über drei bis vier Jahre, also etwa bis zum 13. Lebensjahr. Meist schließt sich daran noch eine sogenannte „Retentionsphase“ an, in der wir Kieferorthopäden dafür sorgen, dass sich die Zähne nach der Hauptbehandlung nicht wieder in ihre ursprüngliche Position zurück bewegen.

Es gibt allerdings auch gewichtige Gründe, deutlich früher mit der Behandlung zu beginnen - dazu zählen beispielsweise ein starker Rückbiss, also vorstehende Schneidezähne ebenso wie ein deutlicher Vor- oder Kreuzbiss.
Rechtzeitig eine kostenlose kieferorthopädische Beratung sollten Sie auch in Anspruch nehmen, wenn bei Ihrem Kind kariöse Zähne entfernt wurden und die Lücken eine nachteilige „Wanderung“ der Zähne begünstigen könnten.

Auf alle Fälle gilt: Im Zweifel einen Termin vereinbaren.